Wenn die Arbeit krank macht – Schwerhörig durch den Beruf

Diana Vrbic/ April 27, 2021/ Gesundheit

Wenn die Arbeit krank macht: Schwerhörig durch den Beruf? HNO-Arzt Dr. med. Franz Kotz im Gespräch

Fast 7000 Fälle von Lärmschwerhörigkeit registrierten die Berufsgenossenschaften allein im Jahr 2019. Sie ist die am häufigsten anerkannte Berufskrankheit – wenngleich die Zahlen sinken. Als „Altlasten“ bezeichnet Dr. Franz Kotz von der HNO-Klinik Dr. Gaertner in Bogenhausen viele der diagnostizierten Fälle.

Hier finden Sie einen Auszug aus dem Interview von Dr. med. Franz Kotz zum Thema Hörbelastung im Job. Den Ganzen Artikel können Sie in der „Hallo München“ vom 24.4.2021 nachlesen.

Dr. Kotz Qualitätsverbund
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„In dieser Gesundheits-Serie geht es um Lärmschwerhörigkeit. Wie die Arbeit dazu führen kann und was man dagegen tun kann, erklärt ein HNO-Arzt. „Gesund in Serie“ – unter diesem Motto beleuchtet Hallo München wöchentlich Themen der Medizin. Derzeit liegt der Fokus auf Berufskrankheiten. In diesem Teil der Serie erklärt Dr. Franz Kotz von der HNO-Klinik Dr. Gaertner in Bogenhausen, wie es zu arbeitsbedingter Lärmschwerhörigkeit kommt und warum entsprechender Gehörschutz so wichtig ist. 

„Es sind mehr Männer als Frauen betroffen. Und diese Männer haben meist 20 Berufsjahre oder mehr auf dem Buckel“, so Kotz. SchlosserSchreinerSoldaten, aber auch Musiker sind häufig betroffen. Berufsgruppen, bei denen man früher oftmals nicht auf entsprechenden Hörschutz geachtet hat.

Dabei sei Prävention immens wichtig, denn: „Sind die Haar-Sinneszellen durch hohe Lärmbelastung geschädigt, hilft auch kein Hörgerät mehr.“

Dauer und Intensität des Lärms – diese beiden Faktoren sind entscheidend, wenn es um berufsbedingte Schwerhörigkeit geht. „Das kann der Fall sein, wenn ein Schreiner viele Jahre ohne Schutzmaßnahmen der Kreissäge ausgesetzt war. Oder jemand erleidet ein Knalltrauma. Dann reichen ein paar Millisekunden, beispielsweise bei einem Schuss aus einer Waffe, um das Gehör nachhaltig zu schädigen.“

Trifft Schall auf die Ohrmuschel, wird er über den Gehörgang zum Trommelfell weitergeleitet. Hammer, Amboss und Steigbügel geben den mechanischen Reiz an das Innenohr weiter. Dort befindet sich die Hörschnecke mit den äußeren und inneren Haar-Sinneszellen.

Dr. med. Franz Kotz ist HNO Arzt und ärztlicher Leiter der HNO-Klinik Dr. Gaertner in München – Bogenhausen. Sein Schwerpunkt sind alle typischen HNO-Erkrankungen wie Tinnitus, Schwindel, Gehörschädigungen und Störungen des Gleichgewichtssystems.

Den gesamten Artikel können Sie nachlesen in der „Hallo München“ unter diesem Link:

https://www.hallo-muenchen.de/hallo-serie/gesundheit-wenn-die-arbeit-krank-macht-schwerhoerig-durch-den-beruf-laermschwerhoerigkeit-berufskrankheit-90471720.html

 

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