Spendenprojekt Lesbos: HNO Ärztin Dr. med. Gaertner im Einsatz im Geflüchteten-Lager auf Lesbos – Ein Erfahrungsbericht

Spendenprojekt Lesbos: HNO Ärztin Dr. med. Gaertner im Einsatz im Geflüchteten-Lager auf Lesbos – Ein Erfahrungsbericht

Förder- und Spendenprojekt Lesbos: 15. Mai bis 5. Juni 2021 Ein Erfahrungsbericht von HNO Ärztin Dr. med. Laura Gaertner im Einsatz im Geflüchteten-Lager auf Lesbos „Zu Beginn meiner Arbeit im Camp Kara Tepe war ich erstaunt über die Verhältnisse und schätzte diese als weniger prekär als erwartet ein. Auch die Erkrankungen/Symptome der Patienten hielt ich zunächst für eher leichtgradig. Erst nach einigen Tagen realisierte ich die Tatsache, dass wir uns in Europa befinden und dass ein Leben mit Kindern in einem Zelt, ohne fließendes Wasser, ohne Heizung, direkt am Meer, jeglichen Witterungsbedingungen schutzlos ausgeliefert zu sein, keinesfalls tolerabel sein kann, insbesondere, da die Familien meist bereits seit mehreren Jahren in diesen Verhältnissen leben. Sie wurden mehrfach umgesiedelt und haben zuvor die unvorstellbaren Strapazen der Flucht hinter sich gebracht um nun über viele Monate ohne Anspruch auf Grundrechte in einem Camp, in welchem Vergewaltigungen und…

HNO-ärztliche Unterstützung und Fotodokumentation in den Flüchtlingslagern auf der Insel Lesbos

HNO-ärztliche Unterstützung und Fotodokumentation in den Flüchtlingslagern auf der Insel Lesbos

HNO-ärztliche Unterstützung und Fotodokumentation in den Flüchtlingslagern auf der Insel Lesbos Projekt der Gaertner Stiftung für Gesundheit, Soziales und Kultur in Zusammenarbeit mit der HNO-Klinik Dr. Gaertner und Ärzte der Welt e.V. Unterstützen Sie das Projekt mit Ihrer Spende Situation: Trotz der europäischen Versuche, die Zahl der Migrant*innen nach Griechenland zu verringern, sind Schätzungen zufolge noch immer fast 115.600 Geflüchtete in Griechenland. Davon leben rund 41.200  auf den griechischen Inseln (United Nations, Januar 2020), meist unter katastrophalen Bedingungen. Es sind vor allem junge Familien und Kinder, die in ungeheizten Zelten leben, ohne ausreichenden Zugang zu warmem Wasser, Essen, Hygienevorrichtungen oder Schulbildung. Sie mussten nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria auf der Ägäisinsel Lesbos in das neu errichtete Camp Kara Tepe umziehen. Dem Wetter sind sie schutzlos ausgeliefert. Dazu kommt, dass ein großer Teil der rund 7.500 Bewohner*innen aufgrund traumatischer Erfahrungen psychisch belastet oder erkrankt sind. Die unmenschlichen…