Pandemie der Bildschirme: wie Corona die digitalisierte Gesellschaft fördert

Pandemie der Bildschirme: wie Corona die digitalisierte Gesellschaft fördert

Der Ausbruch der Corona- Pandemie, der damit verbundene Lock-Down, Homeschooling, die Vermehrung von Homeoffice und die Digitalisierung unserer sozialen Kontakte werfen neue Fragen für die ganze Gesellschaft im Umgang mit der digitalen Realität auf. Die epedemieartig anwachsende Zeit vor den Bildschirmen, dringende, stressige Online-Konferenzen, verunsichernde neue digitale Kommunikationsformen und die damit verbundene menschlichen und sozialen, aber auch rechtlichen Probleme lassen sich nicht länger ignorieren oder klein reden. Die Beratungsstelle für Medientherapie an der Kilian Gaertner Stiftung für Gesundheit, Soziales und Kultur bietet Hilfe und Unterstützung im Bereich der digitalen Kommunikation, für Eltern, im Bildungsbereich als auch bei der beruflichen Nutzung. Seit 2018 beschäftigen wir uns mit den verschiedensten Themen rund um das Thema Digitalisierung und bieten ausführliche Beratung an. Hier geht es um – Medienabhängigkeit und suchtartige Erscheinung – Medienkompetenz und Medienpädagogik – Digital Detox, Digital Wellbeing, Digitale Entwöhnung These: Die neuen, sehr potenten…

Fernsehen, Internet, Handy – wie Bildschirme das Leben unserer Kinder bestimmen

Fernsehen, Internet, Handy – wie Bildschirme das Leben unserer Kinder bestimmen

Fernsehen, Internet, Handy – wie Bildschirme das Leben unserer Kinder bestimmen Insbesondere während der Coronazeit ist das Handy und viele, sonstige Unterhaltungsmedien unverzichtbar geworden. 24/7 ist es in unseren Gedanken und bestimmt unser tägliches Tun: morgens schon der erste Blick auf’s Handy, Nachrichten schreiben, Instagram-Bilder liken, die neusten Nachrichten lesen oder ein digitales Lernprogramm für die Kleinen runterladen. Doch gibt es Alternativen? Natürlich! Und was sollten wir tun, um unsere Kinder weg vom Bildschirm zu bekommen? 1. Beschränken Sie die Bildschirmzeit 2. Bestimmen Sie, wann Bildschirme genutzt werden dürfen 3. Gamen Sie mit Ihrem Kind 4. Es kommt auf die Inhalte an: Unterstützen Sie Ihr Kind dabei, dass es Computer oder Tablet für Tätigkeiten nutzt, die Ihnen sinnvoll erscheinen 5. Seien Sie das Vorbild: Handy weg beim Essen, Gehen oder während gezielter Familienzeit 6. Aus den Augen, aus dem Sinn: lassen Sie die Gerate nicht rumliegen, sondern verstauen Sie…

SINN@Wandel

SINN@Wandel

Sinn@Wandel (als Stiftungsmotiv) Um zu einer wirksamen Profilierung unseres Stiftungmotivs zu gelangen sollten wir doch (nochmal) von den gedanklichen Problemen des sog. „bio-psycho-sozialen Menschenbildes“ ausgehen: Dieses wird aktuell der Mehrzahl aller Versuche einer „ganzheitlichen“ (?) Erweiterung eines (Bloss) naturwissenschaftlichen Erklärungsansatzes zugrunde gelegt. Wird dadurch aber die gedankliche und gefühlsmäßige „Lücke“ geschlossen, die seit den Zeiten der goetheanistischen Weltanschauen und dessen phänomenologischen Wissenschaftsansatzes besteht? Wird die Lücke zwischen Denken und Schauen (in etwas anderer Sprechweise: subjektiver und objektiver oder wissenschaftlicher und künstlerischer Auffassung von Welt) schon geschlossen? Oder herrscht nicht weiterhin Ent-Fremdung zwischen Subjekt und Welt? Zur Erinnerung: Unsere Stiftung basiert wesentlich auf den praktisch-therapeutischen Behandlungserfolgen der BETHS einer multimodalen, HNO-psychosomatischen Behandlung für komplexes Sinnesstörungen. Dabei steht die Behandlung der Sinne nicht nur im Mittelpunkt der Therapie sondern wir sehen „die Sinne“ als ein in Herkunft und Qualität seiner Wirkung eigenständiges Modul an, neben dem…

“Wie Social Media unser Leben beeinflusst”

“Wie Social Media unser Leben beeinflusst”

Interessanter Blog Beitrag von Jan Rein: “In den 2010er Jahren hat sich unsere Sicht auf soziale Netzwerke radikal verändert. Zu Beginn glaubten wir, grenzenlose Vernetzung sei immer gut. Heute wissen wir: Das war falsch. Social Media steht an einem Wendepunkt. Vor zehn Jahren blickten wir übertrieben positiv in die digitale Zukunft. Menschen global vernetzen, eine Utopie zum Anfassen. Davon ist nicht mehr viel übrig. Das Jahrzehnt beenden wir mit einem übertrieben negativen Blick auf digitale Technologien. Vernetzung ist kein Maßstab von Nähe Ab einem bestimmten Punkt bringt Vernetzung die Menschen nicht mehr näher, sondern entfernt sie voneinander. Sieht man sich um, haben wir diesen Punkt vor ein paar Jahren überschritten. Das könnte daran liegen, dass wir nur für eine bestimmte Anzahl von Beziehungen gemacht sind, so die Theorie der Dunbar-Zahl. Alles darüberhinaus erzeugt Stress. Aber Social Media bringt uns doch die Welt ins Smartphone. Seien…

“Immer verfügbar und zerstreut”

“Immer verfügbar und zerstreut”

Digitale Medien im Diskurs – Eine Zusammenfassung des Vortrages vom 23.10.2019 Und wozu führt es in unserem Liebes- und Familienleben, dass wir scheinbar immer erreichbar und verfügbar sind und uns doch häufig nur schriftlich begegnen?  

Narzissmus und Selfies liegen nah beieinander

Narzissmus und Selfies liegen nah beieinander

Mit Narzissmus verbindet man viel. Den Ursprung hat das Ganze in der griechischen Mythologie, als der schöne Jüngling sich in sein eigenes Spiegelbild an einer Quelle verliebte und die Liebe anderer immer wieder zurückwies. Bei den Versuchen sein Spiegelbild in der Quelle zu greifen, verzweifelte er und der Sage nach starb er folglich an der Quelle. Narzissmus in der heutigen Zeit zeigt sich in vielen Facetten. Interessant zu beobachten ist das Phänomen “Selfie”. Menschen stellen sich selbst in den Mittelpunkt der Betrachtung und zelebrieren sich und Ihren Körper bis auf das Äußerste. Weltweit erhöhen sich die Unfälle beim “Selfie-Schießen” und in Indien wird jetzt sogar massiv Alarm geschlagen. Auf der Suche nach dem spektakulärsten Bild riskieren jungen Erwachsene ihr Leben. Der indische Staat steckt Selfie-Gefahrenzonen ab und hat in den vergangenen Jahren Foto-Verbote an ausgewiesenen Plätzen ausgesprochen. Ein neuer Begriff der “Killfies” etabliert sich gerade…

Analoge Eltern – digitale Kinder?!

Analoge Eltern – digitale Kinder?!

“Die virtuelle Welt verändert die reale Welt”, sagt Professor Petter Wippermann, der sich mit Trendforschung beschäftigt. Wippermann besitzt ein sog. Trendbüro in Hamburg, was als Beratungsunternehmen für gesellschaftlichen Wandel dient. Mit diesem Schwerpunkt wurde er auch zum diesjährigen fit2future-Kongress eingeladen, der zusammen mit der Cleven-Stiftung sich seit 2004 für die Gesundheitsförderung von Kindern einsetzt. Das Gesundheits- und Präventions-Projekt hat das Ziel, die Lebensgewohnheiten und Lebensstile von Kindern nachhaltig positiv zu beeinflussen, gegebenenfalls zu ändern und zu verbessern. Die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) begleitet den fit4future-Kongress seit 2013 als strategischer und inhaltlicher Partner. Als Kompetenzpartner unterstützt den Kongress seit 2016 die Krankenkasse DAK-Gesundheit. Die Themen des fit4future-Kongresses passen auch zusammen mit den Sorgen der Eltern und Einschätzungen der Experten: Was sind die Konsequenzen der Digitalisierung auf das Aufwachsen von jungen Menschen? Beispielsweise wird Sport immer weniger im Team oder in der Mannschaft betrieben sondern alleine, an…

Malware auf Chinahandys

Malware auf Chinahandys

Geschrieben von: Marian Lux Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt derzeit vor vorinstalliertem Schadcode in der Firmware von vier Android-Smartphone-Modellen aus China: Dem Doogee BL7000, dem M Horse Pure 1, dem Keecoo P11 sowie dem VKworld Mix Plus. Sollten Sie in Besitz eines dieser Handys sein, empfehlen wir dringend das Handy zurückzugeben (sofern möglich) und es auf keinen Fall regulär weiterzunutzen. mehr Informationen erhalten Sie unter: https://www.heise.de/security/meldung/BSI-warnt-vor-vorinstallierter-Malware-auf-China-Handys-4442389.html

Sollten wir unseren Medienkonsum überdenken?

Sollten wir unseren Medienkonsum überdenken?

Anna S./ Mai 12, 2019   Die meisten Menschen schaffen es adäquat mit dem PC und modernen Medien umzugehen.  Doch es gibt auch Fälle, die es nicht schaffen. Hier sprechen Suchtmediziner dann von einem „pathologischen PC- bzw. Internetgebrauch”. In dem Artikel “Zurück aus Digitalien” berichten die beiden Autorinnen über Menschen, denen es genauso ergangen ist und wie sie Hilfe erfahren haben. Ein interssanter Film darüber und der Artikel kann über die unten verlinkte Seite des Fluter-Magazins aufgerufen werden. Es ist sicherlich sinnvoll, dass wir unser Medienkonsum-Verhalten versuchen im Blick zu haben und mit Hilfe von digitalen Auszeiten rechtzeitig zu intervenieren und bewusst einmal nicht den Login-Button drücken. Dann können wir es schaffen ein medienmündigeres Leben zu führen. http://www.fluter.de/zurueck-aus-digitalien

Ist Computerspielsucht wirklich gefährlich?

Ist Computerspielsucht wirklich gefährlich?

Geschrieben von: Julian Gaertner DAK: 465 tausend Jugendliche sind anfällig für Spielsucht. Laut einer von der DAK in Auftrag gegebenen Studie vom Januar 2019 sind in Deutschland über 450.000 Jugendliche Spielsuchtgefährdet.  Gemäß der Studie Spielen 88% der Kinder und Jugendlichen in Deutschland Regelmäßig Computerspiele, 23% spielen Jeden Tag, wobei Jungen mehr als Mädchen und Haupt –und Mittelschüler mehr als Gymnasiasten Spielen. Die derzeit (Anfang 2019) beliebtesten Spiele sind (in Absteigender der Beliebtheit: Fortnite FIFA (primär Jungen) Minecraft Die Sims (primär Mädchen) Etwa 30% der Befragten Jugendlichen gaben an im vergangenen Jahr (am Computer) gespielt zu haben um sich von unangenehmen Gedanken abzulenken; 5% hatten sogar soziale Probleme aufgrund ihres Spielverhaltens. Über 30% hatten im Vergangenen Jahr Aufgaben für Schule, Uni oder Arbeit vernachlässigt um zu Spielen. Die ganze Studie finden Sie unter: https://www.dak.de/dak/download/computerspielsucht-2053906.pdf Die Studie untersucht auch die Schädlichen Auswirkungen der Spielsucht:  Vernachlässigung von Schule, Ausbildung oder Arbeit…